Ost-Berlin, DDR: Dieter und Volker arbeiten für die Stasi. Im Auftrag ihres Chefs besuchen sie Sabine in deren Wohnung, um sie für einen Auftrag zu rekrutieren.
Sabine erhält einen Anruf von ihrem Geliebten: Der flüchtige DDR-Dichter hat sich nach Hamburg abgesetzt, um dort einen Verlag für seine Romane zu finden, die in der DDR keine Chance haben. Wenig später findet sich Sabine mit dem Stasimitarbeiter Dieter im Bett wieder. Er möchte, dass sie eine oppositionelle Lesung in der Erlöserkirche ausspioniert.
Freitag, 06. November 2009
Mittwoch, 11. November 2009
Montag, 16. November 2009
Samstag, 28. November 2009
Kurzfilm von Andreas Goldstein, D 2006

Wenn niemand mehr weiß, wer wen und wozu beobachtet; wenn Schriftsteller Berichte schreiben, weil ihnen die Ermittlungsberichte zu psychologisch sind, so ist es eine Komödie in einer unkomischen Lage.
Regisseur Andreas Goldstein, geboren 1969 in Ost-Berlin, nennt seinen Film eine "Kurzkomödie zu der Zeit, als in der DDR staatstragende und subversive Aktivitäten nicht mehr auseinander zu halten waren". Mit schwarzem Humor und hervorragenden Schauspielern gelingt Goldstein eine intelligente Auseinandersetzung mit der Stasi-Vergangenheit. Sein ausgezeichnet fotografierter Film wurde mit dem Prädikat "Besonders wertvoll" ausgezeichnet und lief 2006 bei den Filmfestspielen in Venedig.